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Mosel

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54518 Kesten
Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, Kreis Bernkastel-Wittlich
ca. 415 Einwohner

Kesten
verdankt seinen Namen einem Kastanienwald, den die Römer angelegt haben sollen. An der Mosel heißen noch heute Kastanien "Kesten". Ebenso in Kroatien, wo die Eisdielen Kestenpürrée anbieten. Sichtbarste Spur der Römer in Kesten ist ein Sauerbrunnen (Mineralbrunnen), aus dem bereits Julius Caesar getrunken haben soll.

Mönche aus der Abtei Himmerod hatten später Besitz hier. Daran erinnert noch der Himmeroder Hof aus der Zeit des Abtes Robert Bootz (1685-1730). In diesem massiven Bau befindet sich heute ein gastronomischer Betrieb. Napoleon soll hier nebenan übernachtet haben, bevor er die Mosel überschritt.

Ebenso hatten die Trierer Stiftsherren hier in Kesten Besitz. Der Hof des Stiftes St. Paulin aus dem 18. Jahrhundert mit zwei Stockwerken ist noch heute zu finden und befindet sich im Ortskern. Der idyllische Ort Kesten ist Schauplatz im Roman von Karl Friedrich Borée (1886-1964) Quartier an der Mosel.

In 2009 und auch in 2010 wird Kesten kanalisiert, und es entsteht ein Damm zur Mosel; der ganze Ort wird zur lebhaften Baustelle. Unten im Bild erkennt man die Staumauer und den Damm.



Kesten an der Mosel

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. April 2010 um 13:01 Uhr
 
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