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Mosel

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54486 Mülheim/Mosel

Kreis Bernkastel-Wittlich

Ca. 1000 Einwohner

Mülheim an der Mosel liegt umgeben von Weinbergen, Wiesen und Wäldern in der Kultur- und Naturlandschaft des Moseltals bei Bernkastel-Kues. Mülheim befindet sich am rechten Flussufer, wo sich das Tal zu einer Landschaft ausweitet, die von flachen Uferhängen und ehemaligen Moselschleifen bestimmt ist. Mülheim liegt am Fuße eines kleinen schmalen Umlaufberges, der umschlossen wird von einem abgeschnittenen Urstromtal der Mosel, rundum mit Reben bepflanzt und angeblich der einzige komplett mit Wein bebaute Berg Europas ist.

 

In Mülheim herrscht ein im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands sehr warmes und sonniges Klima; hierzu s.a. den Hinweis im Nachbarort Brauneberg.

 

In der näheren Umgebung von Mülheim fand man Siedlungsreste aus der Bronzezeit sowie die Ruine einer Fluchtburg. Diese befindet sich hinter dem Schloss Veldenz einige Kilometer von Mülheim entfernt. Die Treverer (Trier leitet seinen Namen von ihnen ab), ein keltisch-germanisches Mischvolk besiedelten den Raum ca. 500 v. Chr. ihnen folgten 50 v.Chr. die Römer, die bis ca. 500 n. Chr. blieben.

 

Das Gebiet der späteren Grafschaft Veldenz übernahmen die salischen Franken, deren König Childebert II es im Jahre 591 dem Bischof Agericus von Verdun schenkte, mitsamt einem Hof in Molinem wegen des Weines. Die bischöflich eingesetzen Fürsten trugen ab 1129 den Grafentitel, wodurch Mülheim zur Grafschaft Veldenz gehörte. Die Bischöfe von Verdun blieben Grundherren und weltliche Fürsten bis 1552. Das Grafengeschlecht starb aus, das Fürstentum Pfalz-Zweibrücken und schließlich die Kurpfalz (1694) übernahmen die Herrschaft.

 

Im Jahr 1752 wurde im nicht weit entfernten Burgen der überregional bekannte Räuber Johann Peter Petri, genannt Schwarzer Peter, geboren. Das Kartenspiel „Schwarzer Peter“ erinnert möglicherweise an diesen Zeitgenossen und Kumpan des Schinderhannes, den Räuber Johann Peter Petri, der auch unter dem Namen „der alte Schwarzpeter“ oder „Schwarzer Peter“ bekannt war

 

Mülheim gehörte dann bis 1795 zu Bayern. Im Jahr 1835 wurde der Löwe im Wappen Mülheims vom König von Bayern als Bayerischer Löwe ins dortige Staatswappen übernommen, wo er bis zum Ende des Ersten Weltkrieges, als der letzte bayerische König Ludwig III im Zuge der Novemberrevolution abdanken musste, verblieb.


Mülheim an der Mosel war einst Sitz des kurpfälzischen Oberamtes. Das ehemalige Amtsgebäude aus dem 18. Jh. steht neben der katholischen Kapelle mit Dachreiter und geschweifter Haube aus der gleichen Zeit. Die Kirche, deren romanischer Turm erhalten ist, dient heute dem evangelischen Gottesdienst. Sie wurde von 1669 bis 1675 unter dem Pfarrer Konrad Heppel erneuert; er liegt hier auch mit seiner Ehefrau Appolonia Honsdorf begraben. . Zahlreiche gut erhaltene Bauten aus der Zeit des kurpfälzischen Oberamtes bestimmen auch heute noch das Ortsbild.
 

Regelmäßig finden in Mülheim Heimat- und Weinfeste statt. Höhepunkt im Jahreskalender ist der Mülheimer Markt, ein von den Grafen im Jahr 1555 eingerichteter Markt- und Gerichtstag, der heute als Weinfest mit Festzug, Marktständen und Rummelplatz gefeiert wird. Der Mülheimer Markt findet nicht an einem Wochenende, sondern alljährlich zwischen dem ersten Dienstag und Donnerstag im August statt.

 

Mülheimer Markt 2010

 

Dienstag, 3. August 2010

18.30 Uhr Eröffnung des Mülheimer Marktes durch den Spielmannszug Mülheim
anschließend Große Grafschafter Weinprobe und Krönung der Sonnenlay

 

Mittwoch, 4. August 2010

14.30 Uhr Großer Festzug „Ein Kinderbuch und ein Glas Wein - dazu laden wir Euch herzlich ein“
anschließend buntes Treiben auf der Festwiese

 

Donnerstag, 5. August 2010

11 - 18 Uhr Kunsthandwerker- und Bauernmarkt
17 Uhr Große Zeppelinweinverlosung

 

An allen Tagen Konzerte, großer Rummelplatz und Krammarkt auf der Festwiese

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. April 2010 um 18:16 Uhr
 
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