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54349 Trittenheim

Landkreis Bernkastel-Wittlich

Ca. 1100 Einwohner


Trittenheim
liegt an der Mosel zwischen Neumagen-Dhron und Trier.
Trittenheim wurde vermutlich aus einer fränkischen Siedlung gegründet, archäologische Beweise hierfür fehlen bisher. Funde von spätrömischen Steinsärgen auf der gegenüber liegenden Moselseite belegen eine noch frühere Besiedlung. Erstmals wurde Trittenheim 893 im Prümer Urbar urkundlich erwähnt; die Grundherrschaft lag bei der Abtei Prüm. Die Abtei St. Matthias aus Trier hatte hier aber ebenfalls ein Weingut, wie auch die Grafen von Manderscheid in der Eifel und Vianden in Luxemburg.

Im 30-Jährigen-Krieg schrumpfte die Bevölkerung, ebenso wie in Trier, drastisch.

Von 1794 an stand Trittenheim unter französischer Herrschaft; 1814 wurde Trittenheim auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

1909 wurde die Moselbrücke errichtet und Trittenheim an die Verkehrswege besser angeschlossen. Der Fährbetrieb wurde eingestellt.Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke gesprengt, 1948 erneuert.

Seit 1947 ist Trittenheim Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Sehenswürdigkeiten:

spätbarocke Pfarrkirche mit frühklassizistischen Elementen

fünfteiliger Bildstockzyklus zum schmerzreichen Rosenkranz von 1654

Taufstein

Laurentius-Kapelle in den Weingärten (erweitert 1583)

„Hinkelstein“

Wandern Sie auf den Spuren der Römer, vorbei an der sehenswerten St. Clemenskirche (1790), den 7 Pestkreuzen (1654), hin zum Denkmal des Benediktiner-Abtes und Humanisten Johannes Trithemius (1462-1516) auf dem alten Brückenkopf mit Blick in den Steilhang der Trittenheimer Apotheke .

Zwei Fährtürme (18. Jhd.) sowie der Fährfelsen (Aussichtspunkt) grüßen Sie aus längst vergangener Zeit, während Sie auf dem steilen Weg zum Geburtshaus des bekannten Dichters Stefan Andres (1906-1970) den Berg erklimmen und an dessen Gipfel mit einer faszinierenden Aussicht belohnt werden.


Trithemius

Am 1. Februar 1462, zwei Jahre vor dem Tod des Cusanus aus Bernkastel-Kues, erblickte der berühmteste Sohn Trittenheims das Licht der Mosel.

Der Abt und Humanist Trithemius, Johannes Zeller, befasste sich mit Geschichte, Mathematik, Physik, Chemie und Heilkunde. Seine umfangreiche Büchersammlung ist heute Bestandteil der Vatikanischen Bibliothek. 1505 kostete ihn sein Hang zum Okkultismus und seine straffe Führung der Abtei die Stellung. Er verstarb in Würzburg am 13. Dezember 1916 als Abt des Schottenklosters.

 

VERANSTALTUNGEN 2010

30.04.2010 - Maifest

21.05.2010 - 23.05.2010 - Wein- und Brückenfest

30.05.2010 - Autofreier Erlebnistag "Happy Mosel"

03.06.2010 - Fronleichnahmsprozession

11.07.2010 - 17.07.2010 - Wandererlebnistage 2010

24.07.2010 - Einweihung der römischen Sarkophage

20.08.2010 - 22.08.2010 - ADAC-Deutschland-Rallye

20.08.2010 - 22.08.2010 - Straßenfest "Fröhliche Weinstraße" 2010

13.11.2010 - Martinszug

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 08. Juli 2011 um 08:37 Uhr
 
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